Gilles ist ein aufstrebender Künstler und politisch engagierter Teenager, der sich zusammen mit seinen Freund*innen von den revolutionären Ideen des späten Mai 1968 mitreißen lässt. Tagsüber diskutieren sie über linke Theorien, nachts plakatieren sie die Straßen mit politischen Parolen. Doch der rebellische Überschwang hat seinen Preis: Als eine Aktion aus dem Ruder läuft und ein Wachmann verletzt wird, sieht sich die Gruppe gezwungen, Paris zu verlassen. Auf der Flucht durch Italien und England begegnen sie neuen Ideologien, neuen Lieben und der Frage, wie viel von ihrem revolutionären Feuer die Realität überstehen kann. Während einige kompromisslos am Traum von einer besseren Welt festhalten, beginnen andere, sich neu zu orientieren. Olivier Assayas verbindet in DIE WILDE ZEIT die Atmosphäre einer bewegten Ära mit einer persönlichen Coming-of-Age-Geschichte, inspiriert von seinen eigenen Jugendjahren. Der Film feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig, wo er mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet wurde. Mit seinem detailreichen Blick auf eine Generation zwischen Rebellion und Erwachsenwerden ist der Film eine kluge Reflexion über politische Leidenschaft und die Kompromisse des Lebens. Mit einem einfühlsamen Ensemble junger Darsteller*innen und einer visuell eindrucksvollen Inszenierung fängt Assayas die Energie und Unsicherheit einer Zeit ein, in der alles möglich schien – und doch nicht alles Bestand hatte. DIE WILDE ZEIT ist eine Hommage an den jugendlichen Idealismus und die unbändige Suche nach Identität.
Drama
2h 5min
12 FSK
FR
EN
DE
Paris der frühen 70ern: Der junge Gilles ist hin- und hergerissen zwischen seinem radikalen politischen Engagement und seinen persönlichen Ambitionen.
Gilles ist ein aufstrebender Künstler und politisch engagierter Teenager, der sich zusammen mit seinen Freund*innen von den revolutionären Ideen des späten Mai 1968 mitreißen lässt. Tagsüber diskutieren sie über linke Theorien, nachts plakatieren sie die Straßen mit politischen Parolen. Doch der rebellische Überschwang hat seinen Preis: Als eine Aktion aus dem Ruder läuft und ein Wachmann verletzt wird, sieht sich die Gruppe gezwungen, Paris zu verlassen. Auf der Flucht durch Italien und England begegnen sie neuen Ideologien, neuen Lieben und der Frage, wie viel von ihrem revolutionären Feuer die Realität überstehen kann. Während einige kompromisslos am Traum von einer besseren Welt festhalten, beginnen andere, sich neu zu orientieren.
Olivier Assayas verbindet in DIE WILDE ZEIT die Atmosphäre einer bewegten Ära mit einer persönlichen Coming-of-Age-Geschichte, inspiriert von seinen eigenen Jugendjahren. Der Film feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig, wo er mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet wurde. Mit seinem detailreichen Blick auf eine Generation zwischen Rebellion und Erwachsenwerden ist der Film eine kluge Reflexion über politische Leidenschaft und die Kompromisse des Lebens.
Mit einem einfühlsamen Ensemble junger Darsteller*innen und einer visuell eindrucksvollen Inszenierung fängt Assayas die Energie und Unsicherheit einer Zeit ein, in der alles möglich schien – und doch nicht alles Bestand hatte. DIE WILDE ZEIT ist eine Hommage an den jugendlichen Idealismus und die unbändige Suche nach Identität.