In Chengdu, einer sich rasant verändernden Metropole Chinas, wird eine ehemalige staatliche Flugzeugmotorenfabrik in einen luxuriösen Apartmentkomplex umgewandelt. Für die Arbeiter, die hier einst ihr Leben verbrachten, bedeutet dieser Wandel nicht nur den Verlust eines Arbeitsplatzes, sondern auch das Ende einer Ära. Ihre Geschichten, voller Erinnerungen, Hoffnungen und Enttäuschungen, stehen im Mittelpunkt eines Films, der die tiefgreifenden Umbrüche in der chinesischen Gesellschaft einfängt. 24 CITY von Jia Zhangke verbindet dokumentarische Elemente mit fiktionalen Erzählungen und nutzt Interviews sowohl mit echten Zeitzeugen als auch mit Schauspieler*innen wie Joan Chen und Zhao Tao, um die Stimmen dreier Generationen hörbar zu machen. So entsteht ein poetisches Mosaik, das den Schmerz des Verlusts und die Sehnsucht nach einem besseren Leben auf eindringliche Weise einfängt. Der Film feierte seine Premiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 2008 und wurde für die prestigeträchtige Palme d’Or nominiert. Kritiker lobten 24 CITY für seine einfühlsame Darstellung des industriellen Wandels und seine innovative narrative Struktur. Jia Zhangke beweist einmal mehr sein Gespür für die großen Themen der modernen chinesischen Gesellschaft und schafft ein Werk, das gleichermaßen berührt wie nachdenklich macht.
Drama
1h 47min
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In China muss eine Waffenfabrik für das Luxus-Wohnprojekt "24 City" weichen. Drei Generationen von Fabrikarbeiter*innen berichten vom Wandel.
In Chengdu, einer sich rasant verändernden Metropole Chinas, wird eine ehemalige staatliche Flugzeugmotorenfabrik in einen luxuriösen Apartmentkomplex umgewandelt. Für die Arbeiter, die hier einst ihr Leben verbrachten, bedeutet dieser Wandel nicht nur den Verlust eines Arbeitsplatzes, sondern auch das Ende einer Ära. Ihre Geschichten, voller Erinnerungen, Hoffnungen und Enttäuschungen, stehen im Mittelpunkt eines Films, der die tiefgreifenden Umbrüche in der chinesischen Gesellschaft einfängt.
24 CITY von Jia Zhangke verbindet dokumentarische Elemente mit fiktionalen Erzählungen und nutzt Interviews sowohl mit echten Zeitzeugen als auch mit Schauspieler*innen wie Joan Chen und Zhao Tao, um die Stimmen dreier Generationen hörbar zu machen. So entsteht ein poetisches Mosaik, das den Schmerz des Verlusts und die Sehnsucht nach einem besseren Leben auf eindringliche Weise einfängt.
Der Film feierte seine Premiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 2008 und wurde für die prestigeträchtige Palme d’Or nominiert. Kritiker lobten 24 CITY für seine einfühlsame Darstellung des industriellen Wandels und seine innovative narrative Struktur. Jia Zhangke beweist einmal mehr sein Gespür für die großen Themen der modernen chinesischen Gesellschaft und schafft ein Werk, das gleichermaßen berührt wie nachdenklich macht.